Turnaround geschafft – mithilfe unseres Konzeptes zur progressiven Markenkommunikation!  Wenn in der Landeshauptstadt von NRW über Hilfen für Obdachlose gesprochen wird, dann fällt immer öfter ein Name, der so gar nicht in die Reihe der bekannten Sozialwerke wie AWO, Diakonie, Caritas & Co. passen will: franzfreunde. Und das aus gutem Grund. Schließlich arbeiten die franzfreunde etwas anders als die anderen und stehen für etwas anderes. Gleichwohl sind die Gesichter hinter diesem Namen wohlbekannt, firmierte das Sozialwerk doch bis Ende 2017 unter dem Namen „Die Armen-Brüder“. Gemeinsam mit vielen Verantwortlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir einen Change-Prozess gestartet, an dessen Ende ein komplett neuer Markenauftritt stand. Eine Leistung, die für den Tacken 2018 nominiert wurde.

Thomas Beyer, Geschäftsführer

Zuhören, verstehen, helfen – das ist die Basis für die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Unser Ansporn ist, immer die Anliegen, Wünsche, Motivationen und Ziele unserer Kunden exakt zu erfassen. Nicht nur die, die gesagt werden, sondern auch die, die nicht gesagt werden. So entsteht progressive Markenkommunikation. Und genau diesen Weg sind wir mit den franzfreunden gegangen. Mit unserer Methode haben wir zielgerichtet und trotz der Vielzahl der Beteiligten in erstaunlich kurzer Zeit eine komplett neue Marke kreiert – eine neue Marke der Menschlichkeit.

Harte Zeiten hat das Sozialwerk, bedeutender Träger der Obdachlosenhilfe in Düsseldorf, hinter sich. 2013 wurden die damaligen Armen-Brüder Opfer eines von Anlagebetrügern ausgelösten Finanzskandals. Erst Ende 2017 konnte das Kapitel final beendet werden. Schon stand die nächste große Veränderung an: Die namensgebende „Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des Heiligen Franziskus“ kündigte für Anfang 2018 Ihren Rückzug aus dem Sozialwerk an. Mit Bruder Matthäus, bekanntester Fürsprecher der Wohnungslosen in Düsseldorf, verloren die Armen-Brüder ihr weithin bekanntes und renommiertes Gesicht. Fest stand: Es war Zeit für einen Neuanfang!

Um den zu gestalten, holten sich die Armen-Brüder Unterstützung von vE&K. Unser Ansatz: Gemeinsam mit dem Vorstand des Sozialwerkes wurde ein Fahrplan beschlossen, mit dem eine progressive Markenkommunikation entwickelt werden konnte. Als Basis führten wir eine Reihe von Workshops durch, zunächst mit dem Vorstand, dann nach Arbeitsbereichen aufgeteilt mit allen Verantwortlichen im Sozialwerk. So erhielt unser Team einen tiefen Einblick in das Sozialwerk, in die Arbeitsweise. Immer mehr fasziniert von den Besonderheiten des Sozialwerks, den positiven Einflüssen der Ordensbrüder genauso wie der Gedanken Franz von Assisis, entwickelten wir schließlich ein komplett neues Markenbild und neue Kommunikationsmaßnahmen. Auch diese Ergebnisse wurden wiederum nicht nur mit dem Vorstand, sondern auch mit allen Verantwortlichen diskutiert und schließlich beschlossen. Ein absolut untypischer Weg, den wir mit unserer Methode der progressiven Markenkommunikation gestalten und moderieren konnten.

Ergebnis dieses gemeinsamen Weges ist ein Markenbild, das von dem neuen Namen „franzfreunde“ geprägt wird. Das ergänzende Logo formt aus den zwei „f“ des Namens ein Haus, auf dessen Dach ein Kreuz steht – eine Reminiszenz an die Historie und die christliche Herkunft des Sozialwerkes, die so auch in die Zukunft getragen wird. Schließlich wird im Claim der Bogen zum Orden geschlagen, indem sein Gründungsjahr aufgenommen wurde: „franzfreunde – helfen seit 1857“. Unterstrichen wird das Markenbild durch einen leuchtenden, kräftigen Grünton, der in der Wohnungslosenhilfe ebenfalls einen neuen Akzent setzt.

Darüber hinaus war es uns auch ein Anliegen, die Kommunikation insgesamt auf neue Beine zu stellen, um in der Öffentlichkeit neues Vertrauen aufzubauen. Credo: „Wir konnten doch nicht einfach aufhören zu helfen!“ Kern ist „Das franziskanische Prinzip“, das die Haltung und die Werte des Sozialwerks zusammenfasst, bewusst nicht als üppige Imagebroschüre produziert, sondern als kleines Heft, das die Idee der franzfreunde auf den Punkt bringt: Nämlich aus den Ideen von Franz von Assisi heraus zu jedem einzelnen Hilfsbedürftigen aufzuschauen, seine Person und sein Leben zu schätzen und zu respektieren, um dann mit ihm gemeinsam basierend auf der größtmöglichen Fachkompetenz Hilfen individuell zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Infos:
http://www.franzfreunde.de/
http://tacken.marketingclub.ruhr/

 

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