vE&K Tagebuch

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Voller Einsatz an den Töpfen

 
Artikel veröffentlicht
von Vanessa Bußmann
Redakteurin

Eine Mütze macht noch lange keinen guten Koch. Da braucht es etwas mehr: Gute Zutaten, die richtigen Kniffe, Tipps und Tricks vom Profi und schlichtweg sehr viel Fleiß, Geduld und Fingerfertigkeit. Das war die erste Erkenntnis, die sich schnell breit machte bei unserem firmeninternen Koch-Event im Dezember.

Da viele Köche bekanntlich den Brei verderben, stand Bissfesteres auf dem Programm. Schnell einigten wir uns, eher als Assistenten unseres Lehrmeisters in der Essener KochBar zu fungieren. Also wurde gewaschen, geschnippelt und gerührt, was die Kräfte hergaben. Natürlich wollten alle auch etwas lernen und so fanden wir uns nach einem kleinen Begrüßungsdrink schnell in Gruppen zusammen: eine für die Vorspeise, eine für den Hauptgang und eine für das Dessert. Allein unser Geschäftsführer war quasi zeitgleich überall, da er wie immer den gesamten Überblick behalten wollte.

Zuschauen bei den Kollegen war im Übrigen auch erwünscht. So lernten wir vom Meister die beste Art, eine Entenbrust anzubraten oder die Kunst, eine richtig gute Sauce einzukochen – was tatsächlich 24 Stunden dauert. Selbstverständlich mussten wir in solchen Fällen auf die gute Vorbereitung unseres Events zählen. Ansonsten hätten wir wohl nie etwas auf die Gabel bekommen. Doch die Mühe führte tatsächlich zu einem ansehnlichen – und überaus genießbaren – Ergebnis. Und da das Anrichten ebenso gelernt sein will wie die Zubereitung, legten sich die Kollegen mächtig ins Zeug, um uns wahre Kunstwerke zu servieren – beinahe zu schade zum Essen. Aber der Hunger nach gut drei Stunden harter Arbeit siegte!

Hier unsere Menüfolge:
Tatar von Räucherlachs an Blattsalat
Barbarie-Entenbrust an Cassissauce mit Rahmwirsing und Semmelknödel
Lebkuchenmousse mit Beerenkompott

Bon appétit, jetzt können wir auch kochen.

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